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Entlassung und Weiterbehandlung

Zur Verzahnung der ambulanten Therapie mit der stationären Behandlung und anschließenden Weiterbetreuung werden die folgenden Maßnahmen getroffen:

  • sorgfältige Sichtung der Vorbefunde
  • telefonische Kontaktaufnahme mit den Zuweisern im Vorfeld und/oder zum Ende der Behandlung
  • Paar- und Familiengespräche (bedarfsweise)
  • bei beruflichen Problemen Kontaktaufnahme mit dem Arbeitgeber, z. B. zur Umsetzung am Arbeitsplatz, zur stufenweisen Wiedereingliederung
  • Prüfung weiterführender Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben
  • Vorausplanung einer weiterführenden Psychotherapie oder rehabilitativen Nachsorge

Die Arztbriefe werden zeitnah zur Entlassung des Patienten fertiggestellt. Der sozialtherapeutische Dienst der Klinik wird bei schwierigeren sozialmedizinischen  Fragestellungen frühzeitig mit eingeschaltet und nimmt auch seinerseits Kontakt mit Nachsorgeeinrichtungen und Arbeitgebern auf.

Die Klinik vermittelt über den sozialtherapeutischen Dienst auch die weitere Begleitung der Patienten in Rehabilitationseinrichtungen für psychisch Kranke, stellt Kontakte zu den Arbeitsämtern oder Betrieben her und vermittelt in Beratungsstellen oder Selbsthilfegruppen.

Entlassmanagement

Entlassmanagement

Unsere Klinik bietet gemäß den gesetzlichen Vorgaben nach § 39 Abs. 1a SGB V Entlassmanagement an, um eine nachhaltige Weiterbehandlung zu ermöglichen. Die Informationen sind in Ihren Aufnahmeunterlagen hinterlegt. Sie können Sie außerdem hier abrufen.

Die Teilnahme am Entlassmanagement ist freiwillig. Im Rahmen einer nahtlosen Kommunikation mit kooperierenden Einrichtungen und Ansprechpartnern kann es erforderlich werden, dass Patientendaten an relevante Beteiligte weitergegeben werden müssen. Daher ist aus datenschutzrechtlichen Gründen eine schriftliche Einwilligung vorgeschrieben, die bei der Aufnahme von Ihnen erfragt wird. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.