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Palliativstation

Gelebte Menschlichkeit

Palliativ leitet sich vom lateinischen Wort „pallium“ ab, das heißt Mantel. Bildlich gesprochen soll der Mantel den Patienten umhüllen, um seine Beschwerden zu lindern und belastende Symptome zu behandeln. Als Symbol für unsere Station haben wir die Physalis gewählt, die dieses Motiv des Beschützens aufgreift. Die Physalis wird Ihnen in Verbindung mit unserer Station immer wieder begegnen.

Palliativmedizin legt den Fokus auf die individuelle Begleitung schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen. Sie schaut besonders danach, wie es betroffenen Men­schen mit ihrer körperlichen und seelischen Belastung geht.

Seit dem 1. September 2010 besteht auf dem Dach der RHÖN-Kreisklinik unsere Palliativstation, die acht schwer­ kranken Menschen eine ganzheitliche Behandlung bietet. Wir möchten an diesem Ort unseren Patienten Kraft und Hoffnung schenken und ihre Lebensqualität ver­bessern.

Das Leitbild der Palliativstation

Das Leitbild der Palliativstation

  • Grundlage unseres Handelns ist das abendländische, christlich geprägte Menschenbild. 
  • Wir begegnen allen Menschen offen, unabhängig von ihrer Weltanschauung und Herkunft.
  • Im Mittelpunkt unseres Handelns steht der Patient in seiner letzten Lebensphase. 
  • Wir achten seine Bedürfnisse und helfen ihm bei Entscheidungsfindungen mit Respekt und sensibler Kommunikation.
  • Unser Augenmerk gilt auch den Angehörigen mit ihren Sorgen.
  • Wir sehen den Menschen als eigenständige Persönlichkeit mit seinen Möglichkeiten und Grenzen. 
  • Daraus ergibt sich ein individuelles und patientenorientiertes Handeln.
  • Wir sorgen für eine bessere Lebensqualität durch die individuelle Behandlung von Beschwerden. 
  • Wir geben Hilfestellungen für Patienten und Angehörige in verschiedenen Bereichen menschlichen Daseins: körperlich, seelisch, spirituell, sozial.
  • Wir sind ein Team mit vielfältiger Kompetenz. 
  • Mit Berufserfahrung und Menschlichkeit stehen wir unseren Patienten und ihren Angehörigen zur Seite. 
  • Wir als multiprofessionelles Team legen Wert auf Respekt, Toleranz, gegenseitige Wertschätzung und Zusammenhalt. 
  • Wir wollen voneinander lernen und unterstützen uns gegenseitig.

Was wir bieten

Was wir bieten

Oberstes Ziel der Behandlung ist es, belastende Symptome zu lindern und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Dabei messen wir der Erhaltung der Autonomie, soweit dies krankheitsbedingt möglich ist, einen hohen Stellenwert bei.

Wen behandeln wir?

  • Erwachsene Patienten mit einer nicht heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung
  • Die Behandlung ist nicht auf bestimmte Grunderkrankungen beschränkt

Jedem Patienten bieten wir:

  • eine individuell abgestimmte Schmerztherapie
  • Behandlung von Atemnot, Übelkeit, Erbrechen und anderen Beschwerden
  • ganzheitliche Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung

Wie ist das Aufnahmeverfahren?

Eine stationäre Aufnahme kann dann erfolgen, wenn Symptome und Beschwerden ambulant nicht mehr zu be­wältigen sind. Notwendig ist eine ärztliche Einweisung. Die Kosten für die Behandlung tragen die Krankenkassen. Die Palliativstation bietet eine Behandlung auf Zeit. Wir enga­gieren uns dafür, dass der Patient nach Besserung der Be­schwerden in sein ihm vertrautes Umfeld zurückkehren kann.

Nähere Informationen zu Aufnahme und Anmeldung erhalten Sie von der „Brückenpflege“. Die Brückenpflege stellt die Verbindung zwischen ambulanter Versorgung und Palliativstation her.

  • Vorbereitung der Aufnahme
    • Erstkontakt mit Patienten und Angehörigen
    • Auskunft über die Palliativstation
    • Koordination der Aufnahme
  • Pflegeeinstufung und Beratung zu finanziellen Fragen bei der Pflege zu Hause
  • Vorbereitung der Entlassung
    • Gespräche über Weiterversorgung nach der Entlassung
    • Vermittlung von ambulanten Pflege­- und Hilfsdiensten sowie Selbsthilfegruppen
    • Organisation von Pflegehilfsmitteln
    • Vermittlung von Pflegeheimen oder Hospizen

Betreuung und Atmosphäre

Betreuung und Atmosphäre

Neben der medizinischen Versorgung richten wir den Blick besonders auf die menschliche Fürsorge. Ein multiprofes­sionelles Team aus Ärzten und Pflegekräften, Seelsorgern, Musik­-, Kunst-­ und Physiotherapeuten sowie ehrenamtlich Engagierten wie dem Hospizverein Rhön­-Grabfeld betreut unsere Patienten. So können wir den vielfältigen Bedürfnis­sen der Betroffenen individuell und ganzheitlich begegnen, eingeschlossen Hilfestellungen in allen Dimensionen des menschlichen Seins seelischer, spiritueller und sozialer Art.

Ärztliche Leitung
Dr. med. Ute Hiby
Fachärztin Innere Medizin, Allgemein- und Palliativmedizin
Peter Diehl
Facharzt Anästhesie und Palliativmedizin

Pflege:

  • Gerlinde Vatter (Pflegerische Leitung)
  • Alexandra Eschenbach (Vertretung)
  • Qualifizierte Pflegekräfte

Brückenpflege: Hedi Dahinten

Seelsorge: Konrad Ziegler (katholisch)

Begleitende Therapien:

  • Gestaltungstherapie: Dipl. Kunsttherapeutin Ariane Kayser
  • Atemtherapie: Sabine Gustson-Frey 
  • Physiotherapie: Leitung Katrin Steger

Ehrenamtliches Engagement: Hospizverein Rhön­Grabfeld 

 

Atmosphäre

Die Räume auf der Palliativstation sind großzügig gestaltet, hell und freundlich mit leuchtenden Farben und ansprechen­der Ausstattung. Für die Patienten soll die Station ein Ort der Zuwendung und des Kraftschöpfens sein.

Die Station auf einen Blick:

  • 6 Einzelzimmer, 1 Doppelzimmer mit Sanitärbereich, Radio und Fernsehen
  • ansprechender Aufenthaltsraum mit Küchenzeile und Dachterrasse
  • geräumiges Badezimmer und Übernachtungsmöglichkeit im Patientenzimmer
  • Raum der Stille als Rückzugsort für Patienten und Besucher.

Verein zur Förderung der Palliativmedizin e.V.

Verein zur Förderung der Palliativmedizin e.V.

Der im Dezember 2009 gegründete Verein fördert die palliativmedizinische Versorgung in den Landkreisen Rhön­-Grabfeld und Bad Kissingen. Vor allem verfolgt er das Ziel, die Palliativstation an der RHÖN-Kreisklinik sowohl ideell als auch finanziell zu unterstützen. Mit seiner Hilfe werden notwendige Anschaffungen oder Projekte finanziert. Der Förderverein engagiert sich auch dafür, die palliativmedizinische Idee in die Öffentlichkeit zu tragen. Eine Mitgliedschaft ist ab 25 Euro im Jahr möglich.

Verein zur Förderung der Palliativmedizin e.V.

1. Vorsitzender: 
Dr. Michael Schneider, Chefarzt

Sekretariat
Anja Schubert
Tel. 09771/907-­600
Fax 09771/907­-227

E-Mail

Spendenkonten

  • Sparkasse Bad Neustadt
    IBAN:   DE 77 793 530 900 011 004 926
    BIC:     BYLADEM1NES
  • VR­ Bank Rhön-­Grabfeld
    IBAN:   DE 08 790 691 650 000 879 274
    BIC:     GENODEF1NDT

 

Vorstand

1. Vorsitzender: 
Dr. Michael Schneider, Chefarzt

Stellvertretender Vorsitzender: 
Jochen Bocklet, Geschäftsführer Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt

Schriftführer: 
Ralf Baumeister, Stv. Kreisgeschäftsführer des BRk - Rhön-Grabfeld

Schatzmeisterin: 
Angelika Zotter, Vorstandsmitglied der Sparkasse Bad Neustadt

Beisitzer:
Thomas Habermann, Landrat
Hannelore Schneider, 1. Vorsitzende des Hospizverein Rhön-Grabfeld
Angelika Ochs, Geschäftsführerin des Caritasverbandes Rhön-Grabfeld
Gaby Gerhardt, Diakonie
Benedikte Bauer, Bad Neustadt
Heinz Helm, Allgemeinmediziner
Hermann Steinhard, Unternehmer
Thomas Fischer, Bürgermeister von Nordheim
Peter Diehl, Arzt der Palliativstation
Dr. med. Ute Hiby, Leitung der Palliativstation
Rolf Kurz, Hospizverein Rhön-Grabfeld

Ehrenvorsitzender:
Dr. Klaus Wutke

Kassenprüfer:
Alois Gensler, Bürgermeister von Wollbach
Peter Suckfüll, Genobank Rhön-Grabfeld

Kontakt zu uns

Kontakt zu uns

Palliativstation an der RHÖN-Kreisklinik Bad Neustadt

Goethestraße 9
97616 Bad Neustadt a.d. Saale

Stützpunkt + Brückenpflege:

Tel. 09771/907-7601
Fax 09771/907­-609
E-Mail
Internet: www.kreisklinik-­bad­-neustadt.de