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Intensivmedizin

Die Intensivmedizin ist ein weiteres Teilgebiet des Fachgebietes Anästhesiologie.
Die Intensivstation steht unter anästhesiologischer Leitung. Sie  verfügt über 12 Behandlungsplätze mit 5 Beatmungsplätzen. Wir behandeln  pro Jahr etwa 2500 Patienten aller in unserem Hause vertretenen chirurgischen Fachdisziplinen und interdisziplinär mit der Klinik für Innere Medizin Patienten mit internistischen Krankheitsbildern.  Die Pflegekräfte arbeiten im Schichtdienst, die Station wird durch einen Facharzt für Anästhesiologie mit der Zusatzbezeichnung Intensivmedizin betreut.  Moderne Verfahren der intensivmedizinischen Überwachung und Therapie wie z.B. Einsatz von Nierenersatzverfahren oder Behandlung von Patienten mit septischem Schock oder akutem Lungenversagen kommen dabei zum Einsatz:

Hämodynamisches Monitoring:
Die Patienten können umfangreich überwacht werden. Wir führen die transthorakale als auch die transösopageale Echokardiographie (Klinik für Innere Medizin) durch.  Für das hämodynamische Monitoring wird das PiCCO-System eingesetzt.

Beatmung:
Auf unseren fünf Beatmungsplätzen stehen uns die verschiedenen assistierten und kontrollierten Beatmungsformen zur Verfügung. Zudem setzten wir Nicht invasive Beatmungsformen ein.
  
Tracheotomie:
Bei langzeitbeatmeten Patienten führen wir auf Station eine Dilatationstracheotomie durch.

Nierenersatztherapie:
Bei Patienten mit akutem Nierenversagen führen wir in Kooperation mit der nephrologischen Klinik Nierenersatzverfahren durch (CVVH, intermittierende Dialyse)

Information für Angehörige:
Besuchszeiten Intensivstation: täglich von  10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Telefon: 09771 9077351

Wenn ein Mensch intensivmedizinische Betreuung benötigt, kann durchaus eine vitale Gefährdung bestehen oder engmaschige Überwachung ist notwendig. Zur optimalen Therapie sind die Abläufe auf der Station straff organisiert. Deswegen haben wir feste Besuchszeiten. Telefonische Auskunft können wir aus datenschutzrechtlichen Gründen nur an direkte Angehörige weitergeben. Wir bitten Sie auch, sich innerhalb der Familie abzusprechen, so dass ein Anrufer die Informationen an die übrigen Angehörigen weitergibt.