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Die erste ihrer Art in Bayern: 40 Jahre Psychosomatische Klinik

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Psychsomatische Klinik Bad Neustadt | 03.11.2015

Die erste ihrer Art in Bayern: 40 Jahre Psychosomatische Klinik

Medizinische Exzellenz und ein außergewöhnliches Gespür für Pionierarbeit zeichnen die RHÖN-KLINIKUM AG aus, erster Meilenstein war die Eröffnung der Psychosomatischen Klinik am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt. Als erste ihrer Art in Bayern öffnete die Psychosomatische Klinik Bad Neustadt vor 40 Jahren ihre Türen und bot erstmalig den Patienten Behandlungsmöglichkeiten mit analytischem Hintergrund und gruppentherapeutischem Konzept. Aus diesem Anlass fand am vergangenen Freitag die Jubiläumsfeier am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt statt. „Die ersten Jahre ab 1975 waren von purer Pionierarbeit geprägt, wenn man unter anderem bedenkt, dass erst im Jahr 1970 die Psychosomatik ein Lehrfach der Medizin in Deutschland wurde“, beschreibt Geschäftsführer Burkhard Bingel in seiner Begrüßungsrede die Anfänge in Bad Neustadt. Früher als andernorts wurde in Bad Neustadt der Körper in die Therapie einbezogen. Seit ihrem Bestehen wendet die Einrichtung körperbezogene Psychotherapie an, deren Vorgehensweisen und Angebote in einem intensiven Dialog zwischen Erfahrung und theoriegeleiteten Ansätzen kontinuierlich weiterentwickelt werden. Die Kooperationspartner und Kostenträger würdigten in ihren Grußworten die hohe Behandlungsqualität und attestierten der Klink eine Versorgung ihrer Patienten auf höchstem Niveau. Bürgermeister Bruno Altrichter sowie der stellvertretende Landrat Peter Suckfüll zeigten sich stolz, eine Einrichtung dieser Art für die Versorgung der Menschen in Bad Neustadt und der Region zu wissen. Bundesweit gäbe es keine vergleichbare Region, die einen so starken Gesundheitspartner wie der RHÖN-KLINIKUM AG mit ihren hiesigen Kliniken aufweisen könne. „Eine steigende Nachfrage in der Psychosomatik stellt uns künftig vor weitere Herausforderungen. Nicht zuletzt erhalten wir von ortsansässigen Unternehmen vermehrt Anfragen zum Thema Gesundheitsfürsoge, Psychosomatik und Arbeitsplatz", unterstreicht Geschäftsführer Burkhard Bingel das Engagement des Campus Bad Neustadt für die Bevölkerung des Landkreises Rhön-Grabfeld. „Psychosomatik: Medizinische Mode oder moderne Medizin“ – unter diesem Titel stand der Beitrag des Vorstandsvorsitzenden der RHÖN-KLINIKUM AG. Dr. Dr. Martin Siebert, Mediziner und Jurist, schlug den Bogen von den Anfängen der Betrachtung von Körper und Geist bis hin zur heutigen Auffassung von der Psychosomatik und ihres Stellenwertes in unserer schnelllebigen Zeit. Er betonte die Bedeutung der Psychosomatischen Klinik und der damaligen Pionierarbeit für die Geschichte der RHÖN-KLINIKUM AG unter Leitung des Gründers Eugen Münch sowie der ersten Chefärztin Dr. Rosemarie Schütz. 13 Jahre lenkte sie die Geschicke der Psychosomatischen Klinik. Sie verstarb am 1. September dieses Jahres im Alter von 90 Jahren. 

Die Psychosomatik im Netzwerk: Netzwerkmedizin am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt

Durch die Nähe zur akutmedizinischen Versorgung auf dem RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt wird seit jeher ein reger Austausch zwischen den Fachkollegen gepflegt. In ihren Fachvorträgen stellten die Chefärzte heraus, wie diese moderne Netzwerkmedizin bereits „im Kleinen“ am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt für eine optimale und ganzheitliche Versorgung der Patienten gelebt wird. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde außerdem der langjährige Ärztliche Direktor Dr. Rudolf J. Knickenberg in den Ruhestand verabschiedet. Er war seit 2002 für insgesamt 13 Jahre in der Psychosomatischen Klinik tätig und erntete große Anerkennung für seine Verdienste um die Entwicklung der Psychosomatik am Campus Bad Neustadt. Bereits seit 1. Juli dieses Jahres ist sein Nachfolger, Prof. Dr. Martin Siepmann, im Amt, der die Entwicklung der Psychosomatischen Klinik kontinuierlich weiter vorantreiben wird. Im Januar erhielt die Klinik den Status „Akademisches Lehrkrankenhaus“. Ein weiterer Meilenstein wird der Umzug in die neu- und umgebaute Klinik am Kurpark im Frühjahr 2016 sein. Dieser Schritt ist wichtig, um die kontinuierliche Weiterentwicklung der Behandlungskonzepte für eine optimale Versorgung der Patienten auch in der Praxis umzusetzen. Zusätzliche Angebote wie beispielsweise eine stationäre Tagesklinik sowie ein Ambulanzangebot werden das Behandlungsangebot erweitern und abrunden.