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Neuroradiologie

Die Klinik für Diagnostik und interventionelle Radiologie unter der Leitung von Prof. Dr. Rainer Schmitt und Dr. Zoltan Puskas ist in Notfällen rund um die Uhr für die Neurologische Klinik Bad Neustadt erreichbar. Akute Krankheitsbilder wie der Schlaganfall werden vorrangig mit der Computertomographie untersucht, die meisten anderen Erkrankungen mit der Magnetresonanztomographie, die Läsionen des Nervensystems am genauesten erfasst. Bei Gefäßerkrankungen kommen auch moderne angiographische Verfahren (Angioplastie und Stentimplantation sowie Thrombektomie) zum Einsatz. Die Radiologie untersucht letztlich alle neurologischen Krankheitsbilder: vom akuten Schlaganfall über die neurodegenerativen Erkrankungen und die Multiple Sklerose bis hin zu Patienten mit Wirbelsäulen- und Rückenmarksproblemen.

Das Fachgebiet Radiologie hat in den letzten 20 Jahren große Fortschritte zu verzeichnen. Mit den Verfahren der digitalen Radiographie ist man heute in der Lage, auch kleinste Gewebsveränderungen im menschlichen Körper zu erkennen. Gleichzeitig sind sowohl die bildgebenden Methoden als auch die interventionellen Behandlungsverfahren schonender geworden.

Die Klinik für Diagnostik und interventionelle Radiologie der Herz- und Gefäß-Klinik Bad Neustadt ist mit allen Möglichkeiten der bildgebenden Verfahren ausgestattet. Gerade als Schlaganfallzentrum profitieren wir von dieser Zusammenarbeit.

Um auch die Diagnostik u. a. von Epilepsie-, Multiple Sklerose-, Demenz- und Hirntumorpatienten nach modernstem Standard zu verfeinern, steht ein 3 Tesla Magnetresonanztomograph zur Verfügung.

Seit 2014 steht in der Neurologischen Klinik zusätzlich ein neuer Computertomograph mit 64 Zeilen zur Verfügung. Dieser ermöglicht Aufnahmen in modernster Bildqualität und einen hohen Patientennutzen in Bezug auf eine geringe Strahlungsdosis. Ebenso können mit diesem Gerät Perfusions- und Angiographieaufnahmen in einer sehr hohen Qualität durchgeführt werden. Dies ermöglicht eine hochspezifische Schlaganfalltherapie. Zudem wird die Computertomographie zur gesteuerten Injektion von Schmerzmitteln oder Lokalanästhetika in der Schmerztherapie eingesetzt.

Durch die komplette Digitalisierung der Abteilung können die Bild- und Befunddaten unserer Patienten schneller und in einer hervorragenden Qualität zwischen den behandelnden Ärzten ausgetauscht werden. Analoge Röntgenbilder, die in braunen Umschlägen den Patienten begleiten, gibt es nicht mehr.