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IRENA (Intensivierte Rehabilitationsnachsorgeleistung)

Die Intensivierte Rehabilitationsnachsorgeleistung (IRENA) bietet ambulante Nachsorgeleistungen nach einer Anschlussrehabilitation. Im Rahmen der IRENA sollen die während der Anschlussrehabilitation erreichten Funktionsverbesserungen stabilisiert und verstetigt werden. Kostenträger der IRENA ist die Deutsche Rentenversicherung.

In der Neurologischen Klinik Bad Neustadt erfolgt zu Beginn der IRENA ein Aufnahmegespräch mit einem Facharzt. Hierbei werden die erforderlichen Therapien in Absprache mit dem Patienten festgelegt. Der Patient vereinbart anschließend in unserer Abteilung für Therapieplanung Therapietermine.

Er kann in einem Zeitraum von 6 Monaten insgesamt 36 Termine von maximal 90 Minuten Dauer wahrnehmen. Falls im Verlauf der IRENA aus Sicht der Therapeuten eine Therapieänderung erforderlich ist, nehmen die Therapeuten Kontakt mit dem zuständigen Facharzt auf, der prüft, ob eine neue Verordnung indiziert ist. Dem Patienten steht ein Schrank zur Verfügung, in dem er Wertgegenstände, Kleidung etc. deponieren kann. Der Patient kann sich über das Chefarztsekretariat jederzeit auch an den Facharzt wenden, um evtl. auftretende Probleme zu erörtern oder Fragen zu stellen. Am Ende der IRENA erfolgt ein Abschlussgespräch, in dem der Verlauf der IRENA besprochen und Funktionsveränderungen festgehalten werden. Der Facharzt erstellt eine Reha-Nachsorge-Dokumentation mit Aufführung der relevanten Diagnosen, Beschreibung der erreichten Fortschritte