A A A

Frakturen und deren Folgezustände

Ellenbogenfrakturen (Knochenbrüche) werden je nach Ausdehnung und Gelenkbeteiligung eingeteilt. Komplizierte Frakturen können zur Zerstörung der Gelenkflächen und Stabilität führen. Dafür sind häufig Spezialimplantate erforderlich, die sich an die zierlichen Knochen und besonderen anatomischen Gegebenheiten des Ellenbogengelenkes anpassen lassen.

Abb. 1: Sekundäre Versorgung einer auswärtig voroperierten Ellenbogen-Luxationsfraktur. Ursprünglich war das Speichenköpfchen, der Kronenfortsatz und das Ellenhaken gebrochen. Nach 6 Wochen entwickelte sich erneut eine Subluxation, ein Plattenbruch und eine Subluxation des erneut verschobenen Speichenköpfchens. Erst die Versorgung mit einer vorgebogenen (präkonturierten Platte) und Knochenanlagerung aus dem Beckenkamm, führte zur Ausheilung und Stabilität.

Abb. 2: Sekundäre Versorgung mit einer Ellenbogenprothese nach auswärtig voroperierter, komplizierten Ellenbogenfraktur (a und b), die zu einer schmerzhaften Instabilität des Gelenkes geführt hat. Die Versorgung mit einer Ellenbogenprothese (c und d) zeigt auch 5 Jahre nach der Operation noch Stabilität und einen ansprechenden aktiven Bewegungsumfang.