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Medizinische Leistungen

Unser Spektrum erstreckt sich auf die spezialisierte Behandlung von Hand und Ellenbogen.

Im Jahr 2016 wurden in unserer Klinik insgesamt 14.990 Patienten behandelt, davon 3.733 Patienten stationär und 11.257 Patienten ambulant.

Zur Klinik für Handchirurgie gehört eine Spezialambulanz, in der von niedergelassenen Ärzten und von Ärzten anderer Kliniken zugewiesene Patienten untersucht und beraten werden.  Ein großer Vorteil hierbei ist die enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Radiologie der Herz- und Gefäß-Klinik in Bad Neustadt, geleitet von Prof. Dr. Rainer Schmitt, einem ausgewiesenen Experten auf dem Gebiet der bildgebenden Diagnostik der Hand. Nach größeren handchirurgischen Eingriffen kann in besonders schweren Fällen in unserer Ambulanz auch eine Nachbetreuung erfolgen.

Operationen werden in der Klinik für Handchirurgie sowohl  ambulant, als auch stationär durchgeführt. Neben dem regulären OP-Betrieb unterhält die Klinik für Handchirurgie einen 24-stündigen Bereitschaftsdienst für Notfälle, der an sieben Tagen in der Woche einsatzbereit ist. Für die Akutbehandlung stehen 56 Betten zur Verfügung; ambulant operierte Patienten werden in unserer Tagesklinik betreut.  

Neben dem Akutbereich stehen 14 Betten für  Rehabilitation im Rahmen einer berufsgenossenschaftlich stationären Weiterbehandlung (BGSW) zur Verfügung. Gerade nach komplexen Verletzungen und aufwändigen Operationen zur Verbesserung der Handfunktion ist der Erfolg wesentlich von einer spezialisierten Nachbehandlung abhängig. Dies ist in schweren Fällen nur stationär und interdisziplinär möglich. Den Schwerpunkt dieser Rehabilitationsmaßnahmen  bilden die handtherapeutischen Maßnahmen. Dabei setzen wir spezielle Therapieverfahren zur Wiedererlangung der Kraft, Beweglichkeit und Funktion der Hand ein und stellen Schienen sowie weitere Hilfsmittel her.

Unsere ergotherapeutischen und krankengymnastischen Abteilungen verfügen über eine breite Vielfalt an Therapiemöglichkeiten.

Für unsere Rehabilitationspatienten können wir außerdem über die Klinik für Anästhesie eine fachärztlich betreute Schmerztherapie anbieten, sowie eine Mitbetreuung durch die angeschlossene psychosomatische Fachklinik.

Ergänzend zum Angebot der Klinik für Handchirurgie besteht - über ein medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) mit Schwerpunkt Handchirurgie - die Möglichkeit ambulanter Voruntersuchungen oder kassenärztlicher Nachbehandlungen mit haus- und fachärztlicher Überweisung. Das MVZ befindet sich auf dem Klinikgelände neben dem Eingang zur Frankenklinik.

Ausführliche Informationen über unsere Behandlungsschwerpunkte und medizinischen Leistungen finden Sie hier:

Handchirurgie

Die Klinik für Handchirurgie verfügt über einen Krankenhausbereich mit Replantationszentrum, Tagesklinik, Stationen, Operationszentrum und Spezialambulanz sowie über eine Rehabilitationsabteilung. Die Klinik unterhält einen 24-stündigen Bereitschaftsdienst, der an sieben Tagen in der Woche einsatzbereit ist. Die Liegendanfahrt für Rettungsfahrzeuge sowie der Hubschrauberlandeplatz sind direkt mit dem Operationszentrum verbunden.

Kleinere Operationen werden in unserer Tagesklinik ambulant durchgeführt, größere Operationen stationär. Zur Klinik für Handchirurgie gehört auch eine Spezialambulanz, in der von niedergelassenen Ärzten oder von Ärzten anderer Kliniken überwiesene Patienten untersucht werden. Auf Wunsch niedergelassener Kollegen kann hier auch nach größeren handchirurgischen Eingriffen die Nachbetreuung erfolgen.

Unser Behandlungsspektrum umfasst sämtliche Verletzungen, angeborene sowie erworbene Erkrankungen der Hand und des Handgelenkes.

Behandlungsschwerpunkte unserer Klinik sind:

Folgen von Verletzungen

Angeborene Fehlbildungen

Sehnenscheidenengen

Kompressionssyndrome der Nerven

Wünschen Sie eine individuelle Untersuchung und Beratung in unserer Sprechstunde, ist eine telefonische Anmeldung über unser Sekretariat unter der Telefonnummer (09771) 66-2888
gerne möglich.

Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstag

von 8.00 bis 17.30 Uhr 

Mittwochvon 8.00 bis 16.00 Uhr
Freitag von 8.00 bis 15.00 Uhr


                                    
                                        

Weitere Informationen finden Sie unter dem Punkt "Informationen für Patienten".

Ellenbogenchirurgie

Aufgabe des Ellenbogengelenkes ist es, im Zusammenspiel mit dem Hand- und Schultergelenk die Hand im Raum zu positionieren. Die beste Handfunktion verliert an Wert, wenn es aufgrund eines eingesteiften Ellenbogens nicht möglich ist, mit der Hand den Mund zu erreichen. Konsequenterweise ist deshalb die Ellenbogenchirurgie ein weiterer Schwerpunkt an der Klinik für Handchirurgie.

Behandlungsschwerpunkte unserer Klinik sind:

  • Primäre und sekundäre Versorgung nach Verletzungen jeglicher Art (Brüche des körperfernen Oberarmes, des Ellenhakens und des Speichenkopfes; Bandverletzungen, Verrenkungen des Ellenbogengelenkes)
  • Verletzungsfolgen (Falschgelenkbildungen, Instabilität des Ellenbogens, Einsteifungen des Gelenkes)
  • Rheumatoide und degenerative Erkrankungen (Osteochondrosis dissecans, Arthrose)
  • Angeborene Fehlbildungen
  • Tennisellenbogen
Knochenspange am Ellenbogen ...
... und deren Entfernung

Therapieverfahren:

Zur Behandlung von Verletzungen und Erkrankungen des Ellenbogens und ihrer Folgen kommen sowohl operative als auch konservative Therapieverfahren zur Anwendung:

  • Stabilisation von Knochenbrüchen
  • Ausräumung und Stabilisierung eines Falschgelenks
  • Bandrekonstruktionen oder –ersatzplastiken
  • Spiegelung des Ellenbogengelenkes (Arthroskopie), ggf. mit Entfernung freier Gelenkkörper
  • Offene und arthroskopische Behandlung des Tennisellenbogens
  • Gelenklösung bei Einsteifung
  • Resektions-Interpositions-Arthroplastik
  • Künstlicher Gelenkerstz durch Endoprothetik
Bei einem Verrenkungsbruch des Ellenbogens wurde der Kronenfortsatz zur Elle
mit einer Schraube fixiert und der zerstörte Speichenkopf durch eine Endoprothese ersetzt.

Wünschen Sie eine individuelle Untersuchung und Beratung in unserer Sprechstunde, ist eine telefonische Anmeldung über unser Sekretariat unter der Telefonnummer (09771) 66-2889
gerne möglich.

Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstagvon 8.00 bis 17.30 Uhr
Mittwochvon 8.00 bis 16.00 Uhr
Freitagvon 8.00 bis 15.00 Uhr

Weitere Informationen finden Sie unter dem Punkt "Informationen für Patienten".

Handtherapie

Die Handtherapie umfasst die Physiotherapie und Ergotherapie.

Unser Behandlungsspektrum umfasst Akutpatienten sowie Patienten in der postoperativen Frühphase. Weiterhin führen wir für berufsgenossenschaftliche Patienten die stationäre Weiterbehandlung (BGSW), erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP) und das berufsbezogene Testverfahren „EFL“ (Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit) durch.

Neben den regulären Therapiezeiten während der Woche bieten wir, wenn es aus ärztlicher Sicht erforderlich ist, an den Wochenenden und Feiertagen eine Physiotherapie- oder Ergotherapiebehandlung unserer stationären Patienten an. Außerdem können unsere Patienten täglich von 8.00 – 16.00 Uhr in den Räumen der Handtherapie Eigentraining durchführen, in welches sie zu Therapiebeginn individuell eingewiesen werden.

Gerne informieren wir Sie auch über unsere Nachbehandlungskonzepte und unsere klinikeigenen Räumlichkeiten zur Handtherapie.

Gerne stellen wir Ihnen auch unser Handtherapie-Team vor.

Stoßwellentherapie

Stoßwellentherapie bei gestörter Knochenheilung

Die Klinik für Handchirurgie bietet die Behandlung mit einer fokussierten, hochenergetischen Stoßwellentherapie (ESWT) zur Stimulierung der Knochenheilung an.

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT), primär bekannt für die Nierensteinzertrümmerung, wirkt in bestimmter Dosis und Energieform nicht mehr mechanisch, sondern stimuliert biologische Regenerationsprozesse in Weichteilen und Knochen, wie experimentelle und klinische Studien gezeigt haben. Anwendungsgebiete sind problematische Knochenbrüche, Überlastungsbrüche (sogenannte Stressfrakturen), Knochenbrüche mit verzögerter Heilungstendenz oder auch eine ausbleibende Knochenheilung (Pseudarthrose). Positive Effekte wurden auch bei einer gestörten Durchblutung von Knochen beobachtet (sog. Knochennekrosen, z.B. des Mondbeins, Kienboeck-Erkrankung, etc.).

Grundsätzlich gibt es die radiale oder fokussierte Stoßwellentherapie, die sich in den physikalischen Eigenschaften der abgegebenen Ultraschallwellen unterscheiden. Ebenso können unterschiedliche Energiedosen zur Anwendung kommen. In unserer Abteilung bieten wir eine fokussierte Stoßwellentherapie mit hoher Energieflussdichte an, die bereits bei einer einzigen Anwendung die Knochenheilung stimuliert. Die Anwendung dieser Form der ESWT dauert einmalig ca. 15-20 Minuten und muss unter Betäubung des betroffenen Körperteils erfolgen.

Die ESWT kann im Rahmen der konservativen Bruchbehandlung (z.B. Gips), in Kombination mit einer Operation (Stabilisierung von Brüchen, Auffüllen von Knochendefekten, etc.) oder zu einem späteren Zeitpunkt nach einer Operation erfolgen. Einliegendes Metall beeinträchtigt nicht die Anwendung.

Die Kosten für eine ESWT zur Verbesserung der Knochenregeneration werden von den Berufsgenossenschaften (Arbeitsunfälle) und den privaten Krankenkassen meist übernommen. Gesetzliche Krankenkassen dagegen kommen nicht für die entstandenen Kosten auf, diese müssen von den Betroffenen selbst getragen werden.

Bei Fragen oder Terminwünschen kontaktieren Sie bitte unser Sekretariat.

Behandlungsbeispiel Stoßwellentherapie:

Kahnbeinpseudarthrose, Stoßwellentherapie 11 Monate nach ursprünglicher Operation
Ausheilung 3 Monate nach Stoßwellentherapie