A A A

Ambulante Operation

Hinweise 

1. Folgende Medikamente zur Gerinnungshemmung dürfen 10 Tage vor der Aufnahme nicht mehr eingenommen werden:

  • ASS (Aspirin, ASS, Herz-ASS, Thomapyrin, Acetylsalicylsäure, Godamed, Asasantin, Alka-Seltzer, Togal)
  • Marcumar oder Falithrom
  • Plavix, Iscover, Tiklyd, Ticlopidin

Falls Sie zur Therapie einer Blutzuckerkrankheit (Diabetes mellitus) Metformin einnehmen, muss dieses zwei Tage vor der Operation abgesetzt werden:

  • Glucophage, Diabetase, Mescorit, Siofor, Mediabet, Megglucon

Bitte halten Sie mit Ihrem Hausarzt Rücksprache, ob Sie vorübergehend ein Ersatzmedikament für Ihre Blutzuckermedikamente oder zur Blutverdünnung einnehmen müssen.

2. Es dürfen keine frischen Verletzungen und Kratzer an der zu operierenden Hand vorhanden sein, sowie kein Infekt (Husten, Schnupfen, Fieber, etc.) bestehen. Sollten Sie Zweifel haben, ob Ihr Eingriff termingerecht durchgeführt werden kann, melden Sie sich bitte rechtzeitig telefonisch in unserem Sekretariat, außerhalb der Dienstzeit beim Dienstarzt über die Rezeption (siehe unten).

3. Bringen Sie am Aufnahmetag evtl. vorhandene Befunde und Röntgenbilder, CT- oder MRT-Befunde, sowie alle Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen müssen, mit.

4. Bei gesetzlich versicherten Patienten wird für eine ambulante Operation ein Überweisungsschein von Ihrem Haus- oder Facharzt benötigt (nicht notwendig für berufsgenossenschaftlich versicherte Fälle oder privat versicherte Patienten).

Falls Sie trotz ambulanter Operation vor oder nach dem Eingriff nicht nach Hause fahren möchten, kann in unserem Gästehaus in unmittelbarer Nähe der Klinik ein Zimmer reserviert werden (Tel. 09771 - 6703). Bitte teilen Sie uns schon bei der Operationsplanung in unsere Sprechstunde mit, falls Ihr Transport zur Klinik nicht organisiert werden kann oder am Operationstag keine dementsprechende Versorgung für Sie daheim organisiert werden kann (siehe unten „Hinweise zur Entlassung“)!

 

Ablauf der Behandlung

Bis 6 Stunden vor der geplanten Operation dürfen Sie nichts mehr essen, keinen Kaugummi kauen oder Bonbons lutschen, sowie nicht rauchen. Bis zwei Stunden vor dem Eingriff dürfen Sie trinken, allerdings keine Milch oder Obstsäfte.

Am Operationstag melden Sie sich an der Rezeption an. Nach der Aufnahme gehen Sie bitte unverzüglich in die Tagesklinik. Dort werden Sie für die Operation vorbereitet. Sie legen Uhren, Schmuck und evtl. Zahnprothesen ab. Kurz vor der Operation bekommen Sie eine Beruhigungstablette, die Sie unter Aufsicht des Pflegepersonals einnehmen müssen.

Da wir eine Akutklinik sind, kann es vorkommen, dass die Ihnen in Aussicht gestellte OP-Zeit aufgrund von Notfällen nicht eingehalten werden kann. Bei erforderlicher OP-Plan-Änderung bitten wir Sie um Ihr Verständnis.

Nach der Operation ist darauf zu achten, dass der Arm konsequent hochgehalten wird, um das Anschwellen des operierten Armes möglichst gering zu halten. Sollten Sie Schmerzen bekommen teilen Sie dies dem Pflegepersonal umgehend mit. Sie dürfen die Tagesklinik verlassen, wenn die Betäubung der Hand bzw. eine Vollnarkose abgeklungen ist. Erfahrungsgemäß dauert dies bei einer örtlichen Betäubung der Hand ca. 2 Stunden, bei einer Betäubung des Armes (= Plexusanästhesie) oder einer Vollnarkose ca. 5 Stunden.

Hinweise für die Entlassung

Am Tag der Entlassung erfolgt im Allgemeinen ein Verbandswechsel, evtl. eine Röntgenkontrolle und eine erneute Gipsanlage. Ab 13.00 Uhr erhalten Sie Ihren Entlassungsbrief, Aufenthaltsbescheinigung, evtl. Wiedervorstellungstermin und sonstige notwendige Unterlagen. Wenn Sie die Klinik verlassen melden Sie sich bitte im Stationszimmer, sowie an der Rezeption ab.

Bitte beachten Sie, dass Sie nach einem operativen Eingriff, unabhängig von der Betäubungsart, nicht selber ein Fahrzeug führen dürfen! Sie müssen nach der Operation von einer Begleitperson abgeholt werden oder mit einem Taxi nach Hause fahren. Zuhause muss gewährleistet sein, dass Sie bei Bedarf eine Hilfsperson rufen können. Wenn diese Kriterien nicht erfüllt werden können, sprechen Sie dies bei der Operationsplanung in unserer Sprechstunde an. Unter Umständen muss der geplante Eingriff dann stationär durchgeführt werden.

Besonderheiten beim Aufenthalt von Kindern

Säuglinge oder Kleinkinder werden häufig aus organisatorischen Gründen auch für eine ambulante Operation vorübergehend auf einer unserer Stationen untergebracht. Dies wird Ihnen ggf. bei der Terminplanung mitgeteilt.

In einem Zeitraum von zwei Wochen vor der geplanten Operation sollten keine Impfungen mit Lebendimpfstoffen und bis zu drei Tagen vor dem geplanten Eingriff keine Impfung mit inaktivierten Impfstoffen durchgeführt werden.

Bis 6 Stunden vor der geplanten Operation sollte Ihr Kind nichts mehr essen, keinen Kaugummi kauen oder Bonbons lutschen. Säuglinge dürfen vier Stunden vor dem Eingriff zuletzt gestillt werden. Bis zwei Stunden vor dem Eingriff darf Ihr Kind trinken, allerdings möglichst keine Milch oder Obstsäfte.

Kurz vor der Operation bekommt Ihr Kind ein Beruhigungszäpfchen oder eine Tablette. Ein Pflaster mit einem Medikament zur örtlichen Betäubung wird an der Stelle am Arm oder Fuß aufgebracht, wo später die Infusionsnadel gelegt werden soll.

Bei dringenden Fragen bezüglich Behandlung bzw. Narkose erreichen Sie uns wie folgt:

FachabteilungTelefon
Sekretariat Handchirurgie09771 - 66 2888
Sekretariat Anästhesie09771 - 66 2402
Rezeption (am Wochenende oder nach 18.00 Uhr)09771 - 66 0

Allgemeine Fragen oder Anregungen können Sie uns gerne per E-Mail zusenden: ad@handchirurgie.de

Für Ihre Mitarbeit herzlichen Dank.