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TK-Studie: Klinik für Handchirurgie überdurchschnittlich gut

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Klinik für Handchirurgie Bad Neustadt | 05.05.2014

TK-Studie: Klinik für Handchirurgie überdurchschnittlich gut

Die Patienten der Klinik für Handchirurgie in Bad Neustadt a. d. Saale sind im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich zufrieden. Dies hatte eine von der Techniker Krankenkasse (TK) veröffentlichte Befragung der eigenen Versicherten im Februar ergeben. Der Leiter der TK-Landesvertretung Bayern, Christian Bredl, ließ es sich nicht nehmen, das entsprechende Zertifikat am Samstag, dem 3. Mai, persönlich zu überreichen.

Dass ihre medizinische Leistung top ist, war den beiden Chefärzten Professor Dr. med. Karl-Josef Prommersberger und Professor Dr. med. Jörg van Schoonhoven bereits im September des vergangenen Jahres von Kollegen aus dem ganzen Bundesgebiet bestätigt worden. Diese hatten sie auf die FOCUS-Gesundheit-Liste der Top-Handchirurgen Deutschlands gewählt.

Die überdurchschnittlich hohe Patientenzufriedenheit an der Klinik für Handchirurgie freut die beiden Chefärzte nun erneut. Sie ist in ihren Augen ein wohl verdientes Lob für das komplette Team der Klinik, da die Studie sich nicht nur auf die medizinische Versorgung bezog, sondern auch auf andere Qualitätskriterien wie z. B. die Organisation und Unterbringung.

„Die Zufriedenheit unserer Patienten ist für uns entscheidend. Täglich engagieren sich unsere Ärzte und Pflegekräfte, aber auch die Mitarbeiter aus der Küche, der Verwaltung und den anderen Bereichen des Krankenhauses, um unseren Patienten den Aufenthalt bei uns so angenehm und zufriedenstellend wie möglich zu gestalten“, erklärt Professor van Schoonhoven. Professor Prommersberger fährt fort: „Von den Versicherten der größten deutschen Krankenkasse in allen Bewertungskategorien überdurchschnittlich gut bewertet zu werden, ist daher eine große Auszeichnung für alle unsere Mitarbeiter. Wir danken ihnen herzlich für ihren täglichen Einsatz.“

Bundesweit hatten sich nach Angaben der Techniker Krankenkasse 230.700 Versicherte zwischen Mitte 2012 und Mitte 2013 an der Studie beteiligt. Alle Befragten waren zuvor in einem der 1.080 deutschen Krankenhäuser, in denen im Jahr 2011 mindestens 150 TK-Versicherte aufgenommen worden waren, stationär behandelt worden. Pro Krankenhaus wurden mindestens 150 und maximal 1.000 Personen befragt.

Im Rahmen der Befragung konnten die ehemaligen Patienten Punktzahlen von 0 für maximale Unzufriedenheit bis 12 für maximale Zufriedenheit den in folgenden fünf Qualitäts-Kategorien vergeben:

• Behandlungsergebnis
• Medizinisch-pflegerische Versorgung
• Information und Kommunikation
• Organisation und Unterbringung
• Allgemeine Zufriedenheit mit dem Krankenhaus

In allen fünf Bereichen schnitt die Klinik für Handchirurgie nicht nur im unterfränkischen, sondern auch im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich gut ab.

Jochen Bocklet, Geschäftsführer der Klinik für Handchirurgie, sieht in der TK-Studie eine gute Ergänzung zum hausinternen Qualitätsmanagement, das den Patienten ebenfalls die Möglichkeit gibt, Lob und Kritik zu üben und anhand anonymisierter Umfragen ihre Zufriedenheit auszudrücken: „Der Blick in eine externe Studie ist immer aufschlussreich. Dadurch können wir uns mit anderen Krankenhäusern vergleichen und eventuell noch weitere Verbesserungspotentiale finden. Schließlich ruhen wir uns nicht auf unseren Lorbeeren aus, sondern sorgen beständig dafür, dass unsere Patienten sich gut aufgehoben fühlen.“

Dass es einige Faktoren in einem Akutkrankenhaus wie der Klinik für Handchirurgie gibt, die die Zufriedenheit der Patienten schmälern, die jedoch nur minimal zu beeinflussen sind, dessen sind sich die beiden Chefärzte und der Geschäftsführer bewusst. „Wir sind eine Akutklinik mit einem sehr hohen Patientenaufkommen. Wie lange eine Untersuchung oder Behandlung eines einzelnen Patienten dauert, können wir immer nur grob abschätzen. Und wenn dann noch ein Notfall dazwischen kommt, kann es zu unvorhergesehenen Wartezeiten kommen“, so Professor Prommersberger. „Doch unsere Erfahrung zeigt: Der, Großteil unserer Patienten hat Verständnis dafür, dass die Versorgung einer schwerstverletzten Hand Vorrang vor einer geplanten Operation hat.“

Die Ergebnisse der Klinik für Handchirurgie sind auf der Homepage der Techniker Krankenkasse frei abrufbar.