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Qualitätssicherung

Externe Überprüfungen

Unsere Tätigkeit wird den gesetzlichen Überprüfungen nach § 16 RöV (jährliche Qualitätssicherung der Röntgenaufnah­men) und nach § 17a RöV  (monatliche Konstanzprüfung der Röntgenaufnahmesysteme) unterzogen. Alle Überprüfungen wurden im Jahr 2008 ohne Beanstandungen beurteilt.

Interne Maßnahmen

Qualitätsindikator 1: Strahlensparende Diagnostik
Wir arbeiten in der Projektionsradiographie mit Phosphorspeicherfolien und Flachdetektorsystemen, wodurch Wiederholungsaufnahmen durch die Möglichkeit der Bildnachverarbeitung und die digitale Bildverfügbarkeit entfallen. In der Computertomographie scannen wir indikationsabhängig entweder nur nativ oder erst nach intravenöser Kontrastmittelgabe.

Qualitätsindikator 2: Nichtinvasive Diagnostik der Gefäße und des Herzens
Zur Minimierung der Invasivität untersuchen wir die Arterien bevorzugt mittels kontrastmittelverstärkter Magnetresonanztomographie oder Computertomographie. In ausgewählten Fällen werden die Herzkranzarterien auf nichtinvasivem Wege mit Hilfe der EKG-getriggerten, kontrastmittelverstärkten Computertomographie dargestellt, wodurch häufig eine Herzkatheteruntersuchung vermieden werden kann. Erkrankungen des Herzmuskels bei der KHK, Myokarditis oder Kardiomyopathien sowie Erkrankungen der Herzklappen und des Herzbeutels werden mittels EKG-getriggerter Magnetresonanztomographie abgeklärt. Wir führen die Herzuntersuchungen in Kooperation mit der der Klinik für Kardiologie durch.

Qualitätsindikator 3: Minimal-invasive Gefäßtherapie
Wir behandeln Gefäßengstellen und -verschlüsse in scho­nender Weise mit Hilfe von Katheterverfahren. In der Klinik für Radiologie werden alle Verfahren der interventionellen Gefäßtherapie von einem erfahrenen Team durchgeführt. Die Behandlungen der Becken- und Beinarterien werden in der Dokumentation der Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung (BQS) erfasst. Unsere interventionellen Gefäßbehandlungen sind durch eine hohe Effizienz und durch wenige Komplikationen gekenn­zeichnet.

Qualitätsindikator 4: Technische Innovation
Weil wir wissen, dass die Qualität der bildgebenden Diagnostik stark von der Technik der Aufnahmesysteme beeinflusst wird, halten wir in der Klinik für Radiologie nur Untersuchungsgeräte der neuesten Bauart vor.

Qualitätsindikator 5: Informationsübermittelung
Zur Bild- und Befundübermittlung ist die Klinik für Radiologie sowohl intern als auch extern komplett digitalisiert. Alle Aufnahmen werden unmittelbar nach dem Erstellen „frei gegeben“ und sind dann im Kliniknetz zur Betrachtung sofort verfügbar. Die radiologischen Befunde sind in der Regel am Untersuchungstag im RIS be­ziehungsweise in der EPA eingestellt. Darüber hinaus organisieren wir mehrere Befundkonferenzen pro Woche zum interdisziplinären Informationsaustausch. Diese sind wichtiger Bestandteil der radiologischen und klinischen Qualitätssicherung.

Qualitätsindikator 6: Mitarbeiterweiterbildung
Berufliche Fortbildungen für ärztliche und nichtärztliche Mitarbeiter werden regelmäßig in der Klinik für Radiologie sowie fachübergreifend in der Herz- und Ge­fäßklinik angeboten. Regelmäßig nehmen die Ärzte und die medizinisch-technischen Röntgenassistentinnen der Klinik für Radiologie an nationalen und internationalen Kongressen teil. Die Klinik für Radiologie übernimmt einen Teil des „kardiovaskulären Praktikums“ für Studenten, das jeweils über vier Wochen im März in der Herz- und Gefäßklinik stattfindet. Prof. Dr. R. Schmitt gibt studentischen Unterricht an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Qualitätsindikator 7: Wissenschaft
Wir halten die wissenschaftliche Bewertung unserer diagnostischen und thera­peutischen Bemühungen für ein wichtiges Qualitätsmerkmal unserer Arbeit. Wir evaluieren des­halb regelmäßig neue Verfahren, publizieren diese in wissenschaftlichen Journalen oder stellen sie auf Kongressen vor.