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Röntgendiagnostik des Kopfes und der Wirbelsäule

Methode

Mit Hilfe von Röntgenstrahlen werden Projektionsbilder des Schädels oder einer Wirbelsäulenregion in zwei Ebenen (frontale und seitliche Ansichten) erstellt. An der Wirbelsäule werden häufig noch ergänzende Schrägprojektionen notwendig.

Notwendigkeit

Die Notwendigkeit (Indikation) zur Röntgendiagnostik bespricht der behandelnde Arzt mit dem Radiologen. Die Röntgenaufnahmen des Schädels dienen der Erkennung von Frakturen, an der Wirbelsäule von traumatischen, degenerativen, entzündlichen oder tumorösen Erkrankungen.

Vorbereitung

Eine spezielle Vorbereitung ist nicht notwendig. Am Schädel müssen Ohrringe und Zahlprothesen abgelegt werden, zur Wirbelsäulendiagnostik auch die Kleidung mit Ausnahme der Unterwäsche.

Durchführung

Je nach Untersuchungsregion und Zustand des Patienten werden die Röntgenbilder entweder liegend auf einem Untersuchungstisch oder stehend an einer Wandvorrichtung aufgenommen. Es werden zwei separate, senkrecht zueinander ausgerichtete Aufnahmen angefertigt. Hierzu lagert die Röntgenassistentin den Patienten exakt in Rücken- oder Seitenlage. Während der Röntgenexposition darf sich der Patient nicht bewegen.

Risiken

Wir befragen Frauen im gebärfähigen Alter nach einer Schwangerschaft. Die Strahlendosis für die Röntgenaufnahmen des Schädel beträgt ca. 0,2mSv und variiert an der Wirbelsäule zwischen 0,1mSv und 0,4mSv. Während des Röntgens trägt der Patient eine Bleischürze bzw. Bleiabdeckung zum Schutz der nichtuntersuchten Körperabschnitte. Auf Wunsch dokumentieren wir die Untersuchung in Ihrem Röntgenpass.

Befundung

Die Interpretation der Röntgenbilder erfolgt zusammen den klinischen Ergebnissen durch einen Facharzt für Radiologie, der dem zuweisenden Arzt  den Röntgenbefund zukommen lässt.

Archivierung

Die digitalen Röntgenbilder werden elektronisch in unserem PACS-System für 30 Jahre archiviert. Bei Bedarf (Tel. 09771-662507) stellen wir Ihnen die Bildinhalte auf einer CD-ROM zur Verfügung.