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CT des Kopfes und der Wirbelsäule

Methode

Von der Untersuchungsregion werden Scheibchenbilder mit Hilfe von Röntgenstrahlen erstellt. Die Schichtdicken können zwischen 0,5 und 5mm variieren. Die Untersuchung erfolgt mit einem Computertomographen, innerhalb dessen die Röntgenröhre und das gegenüberliegende Detektorsystem um den Patienten rotieren. Auf dem Untersuchungstisch liegend, wird der Patient während des Scanvorgangs kontinuierlich durch die tunnelförmige Geräteöffnung bewegt. Aus den Informationen des fächerförmigen Abtastvorgangs werden die computertomographischen Bilder errechnet. Bei vielen Kopf- und Wirbelsäulenuntersuchungen ist die intravenöse Gabe eines Kontrastmittels notwendig.

Notwendigkeit

Die Notwendigkeit (Indikation) zur CT-Diagnostik des Kopfes oder der Wirbelsäule bespricht der behandelnde Arzt mit dem Radiologen. Die CT-Diagnostik dient z.B. zur Erkennung von Erkrankungen von Schlaganfällen, entzündlichen Hirnerkrankungen sowie Tumoren des Kopfes. Die CT des Kopfes ist die wichtigste Untersuchungsmethode beim Schädel-Hirn-Trauma. An der Wirbelsäule werden CT-Untersuchungen bei Bandscheibenvorfällen, degenerativen Wirbelveränderungen sowie bei tumorösen Veränderungen der Wirbelkörper durchgeführt. Sowohl im Kopf- als auch im Wirbelsäulenbereich ist  die Magnetresonanztomographie eine Alternative zur CT-Untersuchung.

Vorbereitung

Falls eine Kontrastmittelgabe erforderlich sein sollte, ist eine Nüchternheit von mindestens 3 Stunden geboten. Des Weiteren setzt das Einbringen des jodhaltigen Kontrastmittels die Kenntnis der aktuellen Schilddrüsen- und Nierenfunktion voraus. Bei ambulanter Untersuchung sollten deshalb die aktuellen Laborwerte (T3- und T4-Wert, TSH, Kreatinin, GFR) mitgebracht werden. Der zuweisende Arzt oder der Radiologe klärt den Patienten über die CT-Untersuchung eingehend auf und bittet ihn um sein schriftliches Einverständnis.

Durchführung

Falls eine Kontrastmittelgabe erforderlich ist, beginnt die Untersuchung mit dem Legen einer Verweilkanüle in eine Armvene. Es erfolgt die Patientenlagerung auf dem CT-Tisch, wobei der Kopf in einer speziellen Halterung fixiert wird. Im ersten Schritt wird ein Planungsbild vom Kopf bzw. der Wirbelsäule aufgenommen. Danach wird der CT-Scanvorgang gestartet, ggf. als nochmalige (zweite) Serie nach Kontrastmittelgabe. Die CT-Untersuchung dauert für den Patienten nur wenige Minuten. Es schließt sich die computergestützte Bildberechnung an.

Risiken

Wir befragen Frauen im gebärfähigen Alter nach einer Schwangerschaft. Die Strahlendosis bei der CT des Kopfes und der Wirbelsäule liegt zwischen 1 bis max. 4 mSv. Die Indikation wird sorgfältig abgewogen. Wir verwenden moderne („nichtionische“) Kontrastmittel, bei denen es nur selten (in weniger als 1% aller Untersuchungen) zur allergischen Unverträglichkeitsreaktion kommt. Tritt ein solcher Fall ein, ergreifen wir alle notwendigen Gegenmaßnahmen.

Befundung

Die Interpretation der CT-Bilder erfolgt in engem Kontext mit den klinischen Befunden durch einen Facharzt für Radiologie. Der CT-Befund wird digital in der elektronischen Patientenakte unserer Klinik archiviert und zusätzlich als Papierausdruck übermittelt.

Archivierung

Die digitalen CT-Bilder werden elektronisch in unserem PACS-System archiviert. Bei Bedarf (Tel. 09771-662507) drucken wir die CT-Bilder auf Laserfilm oder Papier aus und stellen Ihnen die Bildinhalte auf einer CD-ROM einschließlich einer Viewer-Software zur Verfügung.