A A A

Koronare Herzkrankheit

Akuter Myokardinfarkt

Bei pektanginöser Symptomatik und positiven EKG- und Laborwerten ist die invasive Herzkatheterdiagnostik indiziert, mit der in gleicher Sitzung eine Koronarrevaskularisation vorgenommen werden kann. Ein neuer Ansatz ist die Triple-rule-out-CT zum Nachweis eines Koronararterienverschlusses, einer Lungenarterienembolie oder einer Aortendissektion.

Koronararterienstenose

Die Mehrzeilen-CT hat in den letzten Jahren gute Vorschritte in der Detektion von relevanten Koronararterienstenosen erfahren, insbesondere in der Ausschlussdiagnostik bei intermediärem Risikoprofil. Ein anderer Diagnostikansatz ist die Stress-MRT, mit der die koronare Flussreserve über die Induktion von Perfusionsdefiziten bzw. Wandbewegungsstörungen überprüft wird.

Koronararterienanomalie

Zum Nachweis und zur exakten Bestimmung des Verlaufs von Anomalien der Koronararterien ist die EKG-synchronisierte CT die Diagnostikmethode der Wahl. Vorteile gegenüber der Herzkatheteruntersuchung sind zum einen die immer gewährleistete Kontrastierung aller Gefäßlumina, zum anderen die gleichzeitige Darstellung der kardialen Nachbarstrukturen.

Koronararterienbypass

Das postoperative Follow-up von Koronarbypässen gelingt mit der EKG-getriggerten CT problemlos. Beurteilbar sind die Bypass-Durchgängigkeit sowie Stenosen an den Anastomosen und im Bypasskörper. Einschränkungen kann die CT-Diagnostik in der Progessionsbeurteilung der nativen Koronararterien haben, wenn diese intensive Plaquekalzifikationen aufweisen.