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Röntgendiagnostik der Hand

Methode

Mit Hilfe von Röntgenstrahlen werden Projektionsbilder der Hand in zwei Ebenen (frontale und seitliche Ansichten) erstellt. Unterschieden werden die anatomischen Regionen der gesamten Hand, des Handgelenks, der Mittelhand und der Finger.

Notwendigkeit

Die Notwendigkeit (Indikation) zur Röntgendiagnostik bespricht der behandelnde Arzt mit dem Radiologen. Die Röntgenaufnahmen der Hand dienen der Erkennung und therapeutischen Verlaufsbeurteilung von traumatischen, degenerativen, entzündlichen oder tumorösen Erkrankungen der Knochen und Gelenke.

Vorbereitung

Eine spezielle Vorbereitung ist nicht notwendig. Uhren, Arm- und Fingerring müssen vor Untersuchung abgelegt werden. Zur Beurteilung einer Knochenbruchheilung muss der Gipsverband vom Fachpersonal vorübergehend entfernt werden.

Durchführung

Zur Untersuchung sitzt der Patient am Untersuchungstisch. Es werden zwei separate, senkrecht zueinander ausgerichtete Aufnahmen der anatomischen Region angefertigt. Hierzu lagert die Röntgenassistentin das untersuchte Gelenk exakt in den beiden Ebenen. Während der Röntgenexposition darf sich der Patient nicht bewegen.

Risiken

Wir befragen Frauen im gebärfähigen Alter nach einer Schwangerschaft. Die Strahlendosis für die Röntgenaufnahmen variiert je nach Untersuchungsregion zwischen 0,01mSv und 0,1mSV, ist eher gering. Während des Röntgens trägt der Patient eine Bleischürze bzw. Bleiabdeckung zum Schutz der nichtuntersuchten Körperabschnitte. Auf Wunsch dokumentieren wir die Untersuchung in Ihrem Röntgenpass.

Befundung

Die Interpretation der Röntgenbilder erfolgt zusammen den klinischen Ergebnissen durch einen Facharzt für Radiologie, der dem zuweisenden Arzt  den Röntgenbefund zukommen lässt.

Archivierung

Die digitalen Röntgenbilder werden elektronisch in unserem PACS-System für 30 Jahre archiviert. Bei Bedarf (Tel. 09771-662507) stellen wir Ihnen die Bildinhalte auf einer CD-ROM zur Verfügung.