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Osteonekrosen

Lunatumnekrose (Morbus Kienböck)

Das Knochenmarksödem im Frühstadium kann nur in der MRT nachgewiesen werden, die Folgestadien auch mittels Röntgenprojektionen und CT. In der MRT lassen sich eine proximale Nekrosezone, eine mittlere Reparationszone sowie ein peripher intaktes Knochenmark darstellen. Die Abgrenzung zum ulnolunären Impaction-Syndrom ist wichtig.

Skaphoidnekrose

Bei der Skaphoidpseudarthrose kann das proximale Fragment osteonekrotisch werden. Röntgenzeichen ist die vermehrte Sklerosierung. Der direkte Vitalitätsnachweis des proximalen Fragmentes gelingt in der MRT anhand des Kontrastmittel-Enhancements. Die primäre  Osteonekrose des gesamten Skaphoids (Morbus Preiser) ist dagegen sehr selten.