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Computertomographie der Hand

Methode

Es werden von der Untersuchungsregion Scheibchenbilder mit Hilfe von Röntgenstrahlen erstellt. Die Schichtdicken variieren zwischen 0,5 und 1mm. Die Untersuchung erfolgt mit einem Computertomographen, innerhalb dessen die Röntgenröhre und das gegenüberliegende Detektorsystem um den Patienten rotieren. Der Untersuchungsbereich des Unterarms und der Hand wird während des Scanvorgangs kontinuierlich durch die tunnelförmige Geräteöffnung bewegt. Aus den Informationen des fächerförmigen Abtastvorgangs werden die computertomographischen Bilder errechnet. Die intravenöse Gabe eines Röntgenkontrastmittels ist nicht notwendig.

Notwendigkeit

Die Notwendigkeit (Indikation) zur CT der Hand bespricht der behandelnde Arzt mit dem Radiologen. Die CT-Diagnostik dient zur weiteren Abklärung, wenn traumatische, degenerative, entzündliche oder tumoröse Erkrankungen an der Handwurzel, Mittelhand oder Finger vermutet werden. Vor der CT-Untersuchung wird immer eine Röntgendiagnostik des betroffenen Skelettabschnitts durchgeführt.

Vorbereitung

Eine spezielle Vorbereitung ist nicht notwendig. In der Untersuchungsregion müssen die Uhr und Fingerringe abgelegt werden. Zur Frage einer Knochenbruchheilung muss ein Gipsverband in der Regel nicht entfernt werden. Der zuweisende Arzt oder der Radiologe klärt den Patienten über die CT-Untersuchung auf.

Durchführung

Zur Hand-CT steht der Patient neben der CT-Öffnung, bei der Untersuchung des Kahnbeins liegt er mit über den Kopf erhobenem Arm in Bauchlage auf dem CT-Untersuchungstisch. Um Bewegungsunschärfen im Bild zu vermeiden, wird die untersuchte Hand mittels Lagerungshilfen und Klebeband stabil fixiert. Im ersten Schritt wird ein Planungsbild von der Hand aufgenommen, danach der CT-Scanvorgang gestartet. Die gesamte CT-Untersuchung dauert für den Patienten nur wenige Minuten. Es schließt sich die computergestützte Berechnung mit Bilddarstellung in den drei Raumebenen und als 3D-Ansicht an.

Risiken

Wir befragen Frauen im gebärfähigen Alter nach einer Schwangerschaft. Die Strahlendosis liegt bei der Hand-CT in einem Bereich zwischen 5 und 15mSv, wobei berücksichtigt werden muss, dass wir einen nur sehr kleinen Körperabschnitt untersuchen. Während der Hand-CT trägt der Patient eine Bleischürze zum Schutz der nichtuntersuchten Körperabschnitte. Die Indikation zur Hand-CT wird sorgfältig abgewogen.

Befundung

Die Interpretation der CT-Bilder erfolgt in engem Kontext mit den klinischen Befunden durch einen Facharzt für Radiologie. Wegen der großen Datenmenge von deutlich mehr als 100 Bildern kann der Befundvorgang Zeit in Anspruch nehmen. Der CT-Befund wird digital in der elektronischen Patientenakte unserer Klinik archiviert und zusätzlich als Papierausdruck übermittelt.

Archivierung

Die digitalen CT-Bilder werden elektronisch in unserem PACS-System archiviert. Bei Bedarf (Tel. 09771-662507) brennen wir die CT-Bilder (einschließlich einer Viewer-Software) auf eine CD-ROM.