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CT-Angiographie

Methode

Es werden von der Untersuchungsregion Scheibchenbilder mit Hilfe von Röntgenstrahlen erstellt. Die Schichtdicken können zwischen 0,5 und 3mm variieren. Die Untersuchung erfolgt mit einem Computertomographen, innerhalb dessen die Röntgenröhre und das gegenüberliegende Detektorsystem um den Patienten rotieren. Auf dem Untersuchungstisch liegend, wird der Patient während des Scanvorgangs kontinuierlich durch die tunnelförmige Geräteöffnung bewegt. Aus den Informationen des fächerförmigen Abtastvorgangs werden die computertomographischen Bilder errechnet. Ein intravenöses Röntgenkontrastmittel wird immer verabreicht. Zur Gewinnung von Gefäßbildern werden die Scheibchenbilder während eines weiteren Rechendurchgangs in der Längsausdehnung des Körpers zusammengefügt und die Informationen zur Gefäßlichtung extrahiert.

Notwendigkeit

Die Notwendigkeit (Indikation) zur CT-Angiographie eines Körperabschnitts bespricht der behandelnde Arzt mit dem Radiologen in Abwägung anderer Untersuchungsmethoden (Gefäßultraschall, MR-Angiographie, Katheterangiographie). Die CT-Angiographie dient der Erkennung und Bestimmung des Ausmaßes von Gefäßeinengungen, -verschlüssen oder -aussackungen im Rahmen arteriosklerotischer, entzündlicher oder embolischer Erkrankungen.

Vorbereitung

Wegen der Kontrastmittelgabe ist eine Nüchternheit von mindestens 3 Stunden erforderlich. Desweiteren setzt das Einbringen des jodhaltigen Kontrastmittels die Kenntnis der aktuellen Schilddrüsen- und Nierenfunktion voraus. Bei ambulanter Untersuchung sollten deshalb die aktuellen Laborwerte (T3- und T4-Wert, TSH, Kreatinin, GFR) mitgebracht werden. Der zuweisende Arzt oder der Radiologe klärt den Patienten über die CT-Untersuchung eingehend auf und bittet ihn um sein schriftliches Einverständnis.

Durchführung

Die Untersuchung beginnt mit dem Legen einer Venenverweilkanüle in eine Armvene. Es folgt die Patientenlagerung auf dem CT-Tisch, bei Untersuchung der Brust- und/oder Bauchschlagader mit hinter den Kopf erhobenen Armen. Im ersten Schritt wird ein Planungsbild aufgenommen. Danach wird das Kontrastmittel injiziert und gleichzeitig der CT-Scanvorgang gestartet. Hierzu fordert die Röntgenassistentin zu einer tiefen Inspiration mit Atemanhalten für wenige Sekunden auf. Die CT-Untersuchung dauert für den Patienten nur wenige Minuten. Es schließt sich die computergestützte Bildberechnung an.

Risiken

Wir befragen Frauen im gebärfähigen Alter nach einer Schwangerschaft. Die Strahlendosis bei der CT-Angiographie liegt in einem Bereich zwischen. 2 bis 4 mSv. Die Indikation wird sorgfältig abgewogen. Wir verwenden moderne („nichtionische“) Kontrastmittel, bei denen es nur selten (in weniger als 1% aller Untersuchungen) zur allergischen Unverträglichkeitsreaktion kommt. Tritt ein solcher Fall ein, ergreifen wir alle notwendigen Gegenmaßnahmen.

Befundung

Die Interpretation der CT-Bilder erfolgt in engem Kontext mit den klinischen Befunden durch einen Facharzt für Radiologie. Wegen der großen Datenmenge von deutlich mehr als 100 Bildern kann der Befundvorgang Zeit in Anspruch nehmen. Der CT-Befund wird digital in der elektronischen Patientenakte unserer Klinik archiviert und zusätzlich als Papierausdruck übermittelt.

Archivierung

Die digitalen CT-Bilder werden elektronisch in unserem PACS-System archiviert. Bei Bedarf (Tel. 09771-662507) brennen wir die CT-Bilder (einschließlich einer Viewer-Software) auf eine CD-ROM.