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Röntgendiagnostik der Bauchorgane

Methode

Mit Hilfe von Röntgenstrahlen wird ein Projektionsbild des Bauchraumes in frontaler Ansicht erstellt, je nach Gesundheitszustand im Stehen oder in Linksseitenlage.

Notwendigkeit

Die Notwendigkeit (Indikation) zur Röntgendiagnostik bespricht der behandelnde Arzt mit dem Radiologen. Die Röntgenaufnahme dient der Erkennung von plötzlichen Erkrankungen des Darmtraktes (sog. „akutes Abdomen“).

Vorbereitung

Eine spezielle Vorbereitung ist nicht notwendig. Mit Ausnahme der Unterwäsche muss die Kleidung  zur Untersuchung abgelegt werden.

Durchführung

Zur Untersuchung steht der stehfähige Patient vor dem Röntgenwandstativ. Kann der Patient eine Stehendposition nicht einnehmen, erfolgt die Aufnahme liegend, und zwar in Linksseitenlage. Bei spezieller Fragestellung nach einem Magen-Darm-Durchbruch müssen gegebenenfalls Röntgenaufnahmen in beiden Positionen durchgeführt werden. Für die Aufnahmen fordert die Röntgenassistentin zu einer Einatemphase auf.

Risiken

Wir befragen Frauen im gebärfähigen Alter nach einer Schwangerschaft. Die Strahlendosis für die Röntgenaufnahmen des Bauchraumes beträgt durchschnittlich 0,5mSv. Ein Bleischutz der Beckenorgane ist aufgrund der Fragestellung in dieser Region nicht möglich. Auf Wunsch dokumentieren wir die Untersuchung in Ihrem Röntgenpass.

Befundung

Die Interpretation der Röntgenbilder erfolgt zusammen den klinischen Ergebnissen durch einen Facharzt für Radiologie, der dem zuweisenden Arzt  den Röntgenbefund zukommen lässt.

Archivierung

Die digitalen Röntgenbilder werden elektronisch in unserem PACS-System für 30 Jahre archiviert. Bei Bedarf (Tel. 09771-662507) stellen wir Ihnen die Bildinhalte auf einer CD-ROM zur Verfügung.