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Standard-Bypass-Operation

Bei der Standard-Bypass-Operation wird das Brustbein durchtrennt, damit der Operateur einen optimalen Zugang und die bestmögliche Übersicht über das Herz und alle seine Gefäße erhält. Der Fachbegriff dafür ist mediane Sternotomie. Der Patient ist an die Herz-Lungen-Maschine angeschlossen. Sie übernimmt während der Operation für einige Zeit die Pumpleistung des Herzens und die Atemarbeit der Lungen. So kann der Herzchirurg am blutleeren, bewegungslosen Herzen präzise und sicher arbeiten.

Damit der Chirurg die Bypasses, also die Gefäßumleitungen, herstellen kann, muss das Herz still gestellt werden. Dazu erhält der Patient im Verlauf der Operation Medikamente. Sie stoppen das Herz. Dies nennt man Kardioplegie. Die Pumpfunktion des Herzens übernimmt während des Eingriffs die Herz-Lungen-Maschine, an die der Patient angeschlossen ist. Sie erhält den Blutkreislauf aufrecht. Dies ermöglicht es dem Chirurgen am nicht schlagenden Herzen zu operieren. An unserer Klinik werden etwa 80 bis 90 % aller Bypass-Operationen konventionell durchgeführt.