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Intermediate Care-Station

Unsere Intermediate Care-Station (IC) ist auf die Bedürfnisse unserer herzchirurgischen Patienten ausgerichtet. Der Begriff Intermediate Care kommt aus dem Englischen und bedeutet sinngemäß „dazwischenliegende Pflege": Die personelle und technische Ausstattung der IC-Station liegt zwischen der von Intensivstation und Normalstation. Dies ermöglicht eine abgestufte Versorgung und Überwachung des Patienten. Sollten im frühen postoperativen Verlauf Probleme auftreten, werden sie hier schnell erkannt und behandelt.

Wann kommt der Patient auf die IC-Station?

In der Regel kommt der Patient nach einer Herzoperation von der Intensivstation auf unsere IC. In den folgenden Tagen ist eine engmaschige Überwachung erforderlich. Hierzu sind an jedem Bettplatz Monitore angebracht. Sie lösen schon bei geringen Veränderungen Alarm aus. Dies bedeutet aber selten, dass der Patient akut gefährdet ist. Die Monitore überwachen kontinuierlich die lebenswichtigen Körperfunktionen:

  • Herzströme (EKG)
  • Blutdruck
  • Sauerstoffaufnahme des Körpers.

Mit einem Team von speziell ausgebildeten Ärzten und Pflegekräften behandeln wir auf 27 IC-Betten circa 2600 Patienten im Jahr. Im Vergleich zur Normalstation verfügen wir über mehr Pflegepersonal und Physiotherapeuten, die sich um den Patienten kümmern. Das beschleunigt die Genesung.

Wann kommt der Patient auf die Normalstation?

Für die Verlegung auf Normalstation müssen die Patienten einige Kriterien erfüllen:

  • die nach der Operation angelegten Drainagen müssen entfernt sein
  • die Funktion des Herzens und der Lunge muss stabil sein, um ohne Überwachung auszukommen
  • ganz wichtig ist, dass der Patient bereits eine gewisse Selbstständigkeit erlangt hat.