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Intensivstation I & II

Auf der Intensivstation begleitet das Team von Anästhesisten und Herzchirurgen die Aufwachphase nach der Herzoperation mit einer wirkungsvollen Schmerztherapie. Unterstützt wird die Weiterbehandlung der Patienten von speziell geschulten Pflegekräften, Physiotherapeuten, Medizintechnikern und Hygienefachkräften. Wir versorgen pro Jahr über 5.000 Patienten und sind mit allen Techniken vertraut. Von dieser großen Erfahrung und Routine profitieren alle unsere Patienten. Sie erhalten auf der Intensivstation rund um die Uhr die Intensivtherapie, die sie nach ihrer schweren Herzoperation benötigen.

Die Intensivstation verfügt über Zwei- und Vierbettzimmer, alle 36 Betten haben Tageslicht. An jedem Bett befindet sich ein Patientenüberwachungssystem, das zentral und dezentral abgerufen werden kann. Monitore am Patientenbett sowie im Stationsstützpunkt gewährleisten nach der Herz-OP rund um die Uhr eine lückenlose Überwachung der Vitalfunktionen des Patienten:

  • Herzströme (EKG)
  • Blutdruck
  • Puls
  • Sauerstoffaufnahme des Körpers.

Ärzte und Pflegekräfte stimmen auf der Intensivstation ständig ihre Behandlungsmaßnahmen ab. Sie sind stets darum bemüht, für einen schmerz- und stressfreien Aufenthalt des Patienten zu sorgen. Wir haben zur Verbesserung der medizinischen Qualität Therapiestandards, berücksichtigen aber immer die individuellen Bedürfnisse unserer Patienten. Durch unsere Intensivtherapie erhält der Patient rund um die Uhr eine über das normale Maß hinausgehende qualifizierte ärztliche und pflegerische Betreuung.

Was wird auf der Intensivstation gemacht?

Wenn der Patient nach der Herz-OP auf die Intensivstation kommt, wird noch eine leichte Narkose (Sedierung) weitergeführt. Sie lindert die Schmerzen nach der Herzoperation und gewährleistet für den Patienten eine stressfreie Intensivtherapie. Die Atmung wird durch ein Beatmungsgerät unterstützt. Wenn keine weiteren intensivmedizinischen Maßnahmen notwendig sind, kann die Narkose langsam ausgeschlichen werden. Bei Bedarf stehen alle modernen Therapieverfahren der Intensivmedizin von der Blutwäsche (Hämodialyse) bis zum Einsatz eines Herzunterstützungssystems (umgangssprachlich auch Kunstherz genannt) zur Verfügung.

Wie lange müssen Patienten auf der Intensivstation bleiben?

In der Regel müssen Patienten, die nach einer Herzoperation auf unsere Intensivstation verlegt wurden, mindestens in den ersten 24 Stunden  ständig überwacht werden. Die hierzu an jedem Bettplatz angebrachten Monitore lösen schon bei geringen Veränderungen Alarm aus. Dies bedeutet aber nicht, dass der Patient akut gefährdet ist. Im Regelfall kann ein Patient schon am ersten Tag nach der Herzoperation auf die Intermediate Care-Station verlegt werden. Sollten jedoch noch schwere Störungen einzelner Organsysteme vorliegen, bedeutet dies einen längeren Aufenthalt. Der Patient bleibt solange auf unserer Intensivstation, wie eine 24stündige ärztliche und intensiv pflegerische Betreuung notwendig ist. 

Wer erteilt Auskunft über den Zustand des Patienten?

Über den aktuellen Zustand des Patienten geben Ihnen die Stationsärzte der Intensivstation Auskunft. Es ist sinnvoll, einen Ansprechpartner in der Familie zu bestimmen, der den Kontakt zum Stationsarzt hält und die Informationen innerhalb der Familie weitergibt. Der Patient kann uns diesem Ansprechpartner gegenüber von der Schweigepflicht entbinden. So können wir den Ansprechpartner über den Gesundheitszustand des Patienten informieren. Ansonsten können wegen der Schweigepflicht z. B. telefonische Anfragen der Angehörigen nur sehr zurückhaltend bzw. gar nicht beantwortet werden. Die Stationsärzte können Sie unter folgenden Telefonnummern erreichen:

  • Intensivstation I: (09771) 66 24 94
  • Intensivstation II: ( 09771) 66 28 99.