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Leistungsspektrum

Aortenaneurysma

Aortenaneurysma

Aneurysmen (Aussackungen der Gefäßwand) der Bauch- und Brustschlagader sind deshalb so heimtückisch, weil sie lange Zeit keinerlei Beschwerden verursachen. Mit zunehmender Größe steigt das Risiko, dass das Aneurysma platzt, was meist zum sofortigen Verblutungstod führt. Eine rechtzeitige Behandlung und Ausschaltung derartiger Aneurysmen kann dies verhindern.

Zwei Arten der Behandlung stehen hierfür zur Verfügung: zum einen die klassische Operation mit Eröffnen des Bauches oder Brustkorbs und Einnaht einer Gefäßprothese in die Hauptschlagader. Bei vielen Patienten ist jedoch auch ein neueres Verfahren anwendbar, durch das ein offener Zugang vermieden wird: hier wird mittels Katheter eine sogenannte Endoprothese oder Stentprothese in die Hauptschlagader eingesetzt, wodurch das Aneurysma abgedichtet ist.

Vor einer Entscheidung ist es wichtig, dass jeder Patient die Vor- und Nachteile beider Methoden kennt. Ein internationales Qualitätsziel bei der Behandlung von Aortenaneurysmen  ist es, dass die Operationsterblichkeit nicht über 5 % steigt. Wir weisen in jedem unserer Qualitätsberichte die sog. 30-Tage-Letalität in der Behandlung von Aortenaneurysmen aus und freuen uns, mit unseren Ergebnissen eine Spitzenstellung einzunehmen. In unserem Hause werden alle Arten von Aneurysmaerkrankungen offen-chirurgisch wie endovaskulär behandelt. Für die endovaskuläre Therapie steht uns ein hochmoderner Hybrid-OP zur Verfügung, der auch komplizierterte endovaskuläre Manöver ermöglicht.

Verengung der Hals- und Hirnschlagader

Verengung der Hals- und Hirnschlagader

Etwa ein Drittel aller Schlaganfälle wird durch Einengungen der Halsschlagadern verursacht. Durch eine rechtzeitige Operation könnten diese Schlaganfälle vermieden werden. In manchen Fällen ist es auch möglich, die Engstellen durch einen Stent zu behandeln. Wie auch immer die Behandlung aussieht: in aller Regel können wir unsere Patienten drei bis vier Tage später wieder nach Hause entlassen.

Durchblutungsstörungen der Beine

Durchblutungsstörungen der Beine

Durch Ablagerungen in den Arterien kann es zu Einengungen der Beinschlagadern kommen, so dass Schmerzen beim Gehen auftreten. Bei rechtzeitiger Feststellung ist oft eine Behandlung ohne Operation möglich: in örtlicher Betäubung wird ein Katheter in die Schlagader eingeführt und die Engstelle durch einen Ballon aufgedehnt. Wenn dies nicht gelingt, lässt sich die Durchblutung oft noch mit Lasertechnik wieder herstellen.

Sind die Schlagadern über eine längere Strecke vollkommen verschlossen, kann mit verschiedenen operativen Verfahren die Durchblutung wieder hergestellt werden. Entscheidend dabei ist, dass beide Möglichkeiten - Katheterbehandlung und Operation - in hoher Qualität zur Verfügung stehen müssen, um ein optimales Behandlungsergebnis zu erreichen.

Der diabetische Fuß

Der diabetische Fuß

Bei Patienten mit Zuckerkrankheit kommt es häufig zu Gefäßverschlüssen in den Beinschlagadern, und hier besonders in den kleinen Unterschenkelschlagadern. Die Wiedereröffnung dieser Einengungen und Verschlüsse - durch Katheter oder durch Operation - ist meist sehr schwierig und verlangt große Erfahrung. Die Behandlung von Durchblutungsstörungen beim diabetischen Fuß gehört zu unserem Spezialgebiet, hierbei ist unser Gefäßzentrum wohl Deutschland weit führend. Ziel der Therapie muss die Abheilung von Geschwüren und offenen Stellen am Fuß sein, was meist nur über eine Wiederherstellung der Durchblutung gelingt. In den allermeisten Fällen ist dieses Ziel zu erreichen, weswegen auch Patienten aus weiter Entfernung zu uns kommen, um ihr Bein zu erhalten.

Venenerkrankungen

Venenerkrankungen

Aufgrund unserer Lebensweise sind Krampfadern und Thrombosen der Venen ein sehr häufiges Problem. Jährlich suchen uns mehrere hundert Patienten in der Gefäßsprechstunde auf, mit der Fragestellung nach einer optimalen Behandlung. Wie die Behandlung aussieht, kann oft allein durch duplexsonographische Untersuchungen festgestellt werden. Die Behandlungsmöglichkeiten können operativ sein (z. B. Operation in Blutleere = sogenannte unblutige Krampfaderoperation) oder minimal-invasiv (durch Laser oder Radiofrequenzablation). In vielen Fällen kann eine Krampfaderbildung auch ambulant und mit nur geringen Ausfallzeiten gut behandelt werden.

Gefäßkrank und herzkrank

Gefäßkrank und herzkrank

Viele unserer Patienten mit Gefäßerkrankungen haben auch Probleme mit dem Herzen. Durch unsere enge Kooperation mit der Kardiologie werden sie bei jeder Gefäßbehandlung auch optimal mit ihrem Herzproblem betreut.