A A A

Qualitätsmanagement

Neben der großen Routine sind es unsere umfassenden und beispielhaften Maßnahmen zur Qualitätssicherung, die Ihnen Sicherheit und Wohlbefinden geben.

Die Qualitätspolitik ist in unserer Klinik durch drei Qualitätsziele klar definiert:

  • Sicherheit und Wohlbefinden für den Patienten
  • Gut ausgebildete, motivierte Mitarbeiter
  • Effiziente Leistungserbringung


Diese Qualitätsziele sind in der aufgeführten Reihenfolge die Richtschnur der täglichen Arbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zur Qualitätssicherung wird unser Qualitätsmanagement nach dem PDCA (Plan-Do-Control-Act)-Zyklus ständig weiterentwickelt. Systematisch hinterfragen und verbessern wir unser Qualitätssicherungssystem,  z.B. durch Audits (fachspezifische Kontrollen), durch regelmäßige Fallbesprechungen sowie durch  externe Begutachtungen. Dadurch konnten relevante Verbesserungen erzielt werden, z. B. bei der

  • systematischen Operationsvorbereitung kardialer Risikopatienten anhand von Checklisten.
  • Vermeidung von Durst und längeren Nüchternheitsphasen durch  ein Getränkeangebot im Aufwachraum.
  • Erweiterung unserer Überwachungs- und Sicherheitssysteme.
  • zügigen Notfallalarmierung über Handys
  • Schmerztherapie und Katheterverfahren in der Hand-/Schulter- und Fußchirurgie
  • Optimierung der Notfallausrüstung
  • Präsentation wichtiger Informationen am Anästhesiearbeitsplatz
  • Umsetzung des Wärmemanagements
  • strukturierten Weiterbildung

Zur Vermeidung von Komplikationen und Unannehmlichkeiten haben wir bereits im Jahr 2005 ein freiwilliges Meldesystem von Beinahe-Zwischenfällen und kritischen Ereignissen etabliert.

Dieses Risikomanagement findet mit jährlich bis zu 100 Rückmeldungen eine hohe Akzeptanz und ist ein aktiver Beitrag für einen hohen Sicherheitsstandard. Dazu trägt auch die systematische Erfassung der wichtigsten Anästhesieverlaufsbeobachtungen bei.

Der wichtigste Garant für ein Höchstmaß an Sicherheit und Wohlbefinden unserer Patienten ist die Fachkompetenz unserer Mitarbeiter. Zur ihrer Qualifizierung setzen wir einen strukturierten Weiterbildungsplan um und führen zahlreiche Fort- und Weiterbildungen durch. Außerdem verfügen wir seit 2007 als eine der wenigen nichtuniversitären Einrichtungen über einen eigenen Anästhesiesimulator. Wir nutzen ihn, um alle ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiter in kritischen Situationen, wie z.B. bei der Versorgung von Patienten mit schwierigen Atemwegen oder bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung zu trainieren. Damit schöpfen wir jede Möglichkeit aus, um unseren Patienten ein Optimum an Sicherheit zu bieten.

Um die Effektivität unserer Maßnahmen zu kontrollieren, erfassen wir ständig verschiedene Qualitätsindikatoren. Dabei zeigt sich, dass typische Beschwerden bei unseren Patienten meist nicht auftreten:

Tabelle Ergebnisse der Patientenbefragung zu typischen postoperativen Beschwerden (Stand 1.1.2016)

Keine Übelkeit / Erbrechen88,1 %
Keine Halsschmerzen/Heiserkeit96,0 %
Kein Wundschmerz91,1 %
Ausreichende Schmerztherapie97,2 %
Keine Kopfschmerzen87,6 %
Kein Hunger/Durst90,0 %
Normale Körpertemperatur postoperativ83,2 %
Kein Frieren/Kältezittern88,1 %
Kein Harnverhalt92,5 %

 

Der wichtigste Qualitätsindikator und die beste Empfehlung für die Qualität der Anästhesie ist die hohe Patientenzufriedenheit:

Tabelle Ergebnisse der Patientenbefragung zur Patientenzufriedenheit (Stand 1.1.2016)

Mit Anästhesie-Information und Aufklärung zufrieden99,8 %
Mit Betreuung vor der Narkoseeinleitung voll zufrieden99,3 %
Mit Betreuung während der Anästhesie voll zufrieden99,3 %
Mit Betreuung nach der Narkose voll zufrieden98,6 %
Mit der Narkose insgesamt zufrieden95,6 %
Das Narkoseverfahren jederzeit wiederwählen98,4 %