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Infrastruktur

Neben dem Fachwissen der Mitarbeiter ist eine moderne medizintechnische Ausstattung die wichtigste Grundlage für eine erfolgreiche Anästhesie und Intensivmedizin. Wir verfügen an allen Anästhesie- und Intensivmedizin-Arbeitsplätzen über neueste Medizintechnik und medizinische Verfahren. Dies ermöglicht ein Maximum an Sicherheit selbst bei schwerkranken Patienten und komplizierten Operationen.

Neben der üblichen Grundausstattung an Narkose- und Überwachungsgeräten, die vor jeder Anwendung in ihrer Funktion überprüft werden, verfügen wir u.a. über ...

  • ein Spirometer zur orientierenden Lungenfunktionsprüfung im Rahmen der Narkosevorbereitung in der Anästhesieambulanz.
  • EEG-Monitoring zur  Sicherstellung einer ausreichenden Schlaftiefe und eines raschen, sicheren Erwachens aus der Narkose an allen Narkosearbeitsplätzen.
  • moderne, gut steuerbare und verträgliche Narkosemittel mit herzschützenden Eigenschaften, die ein angenehmes und sicheres Einschlafen und Wiedererwachen ohne unangenehme Begleit-erscheinungen (z.B. Übelkeit) ermöglichen.
  • umfassende wärmeerhaltende Geräte (Wärmematten, Laminarairflowsysteme, Wärmecenter, Infusionswärmer...)  zur Vermeidung einer riskanten Auskühlung an allen Anästhesiearbeitsplätzen.
  • spezielle Lagerungspolster (Tempurmatten) zur Vermeidung von Druckstellen auf allen Operationstischen.
  • 6 Systeme zur transösophagealen Echokardiographie (Schluckecho, incl. 3D Darstellung) zur zielgerichteten Kreislaufstabilisierung und Sicherstellung einer optimalen Herzklappenrekonstruktion.
  • 4 hochauflösende Ultraschallgeräte zur Verbesserung der Wirksamkeit und der Patientensicherheit von Regionalanästhesien bei Operationen in der Hand-, Schulter und Fußchirurgie.
  • 2 elektrophysiologische Neuromonitoringsysteme, einen transkraniellen Doppler und ein Gerät zur transkraniellen Oximetrie zur speziellen Überwachung der Hirnfunktion und zur Vermeidung von Schlaganfällen bei Operationen an der Halsschlagader und bei Aortenbogenersatz.
  • 2 Geräte zur kontinuierlichen Aufbereitung und Rückgabe des eigenen Wundblutes (Cellsaver).
  • ein System zur Schnellinfusion und Infusionserwärmung zum raschen Ausgleich eines massiven Blutverlustes, z.B. bei Ruptur der Hauptschlagader.
  • 4 komplett ausgestattete Transportsysteme (incl. Kapnometer) zur Gewährleistung sicherer innerklinischer Transporte.
  • 25 „Schmerzpumpen“ zur besonders wirksamen patientengesteuerten Schmerztherapie.
  • eine beispielhafte, ständig kontrollierte Notfallausstattung (u.a. 18 Reanimationswagen, 18 Defibrillatoren, 6 Transportbeatmungsgeräte, 2 Notfallkapnometer) und ein im eigenen Simulator systematisch geschultes Reanimationsteam stellen eine schnelle und effiziente Notfallversorgung rund um die Uhr auf dem gesamten Klinikgelände sicher.
  • ein umfangreiches Blutdepot mit immun-hämatologischem Labor zur  schnellen und sicheren Versorgung mit allen  wichtigen Blutpräparaten.
  • alle gerätetechnischen Voraussetzungen zur Stabilisierung lebenswichtiger Organfunktionen auf der Intensivstation.
  • ein patientenfreundlich gestalteter Aufwachraum, der nicht nur Sicherheit, sondern auch Wohlbefinden, z.B. durch adäquate Schmerztherapie und eine Auswahl an Getränken bietet.

Die modernste medizintechnische Ausstattung erfüllt nur dann ihren Zweck, wenn die Anwender sie sachgerecht einsetzen können. Deswegen werden alle Mitarbeiter in die verschiedenen Geräte und Methoden eingewiesen und ständig durch unser umfassendes Fort- und Weiterbildungsangebot geschult. Besonders nachhaltig ist der Lerneffekt an unserem Anästhesiesimulator.